BLOG 2: Studioarbeit – Bandrecording

„Einfach Geradeaus“, so heißt die EP (Extended Play – 8 Titel), die dieses Jahr im Studio entstand Sie wird am 1. Oktober in der Christuskirche Düsseldorf, Kruppstraße 11, 40227 Düsseldorf mit einem großen Konzert released. Die erste CD, die zusammen mit der Band produziert wurde, wurde gestern fertiggestellt und geht morgen in die Pressung! Doch bevor ich zu viel verrate, möchte ich ein wenig über den Weg schreiben, den wir gegangen sind, wie sich die Musik entwickelt hat und wie viele Schritte wir im Studio gegangen sind, um das Ergebnis zu erhalten, das ab Oktober zu hören ist. Meine Musik in all ihren Facetten, und wahrscheinlich einer der wichtigsten Meilensteine auf meinem Weg.

Der erste Schritt, der sowieso erst dann stattfindet, wenn die Songs geschrieben sind, der Band gezeigt wurden und gemeinsam geprobt sind, ist die Aufnahme der Instrumente. Zwei Tage lang arbeiteten wir an der Interpretation der ersten sechs Titel. Der erste Aufnahmetag war schon im April und wir hatten darauf hingearbeitet. So gab es „Guidetracks“, das sind vorweg am PC elektronisch erstellte Demos von den Liedern, die eingespielt werden, damit nicht nur die Musiker sich im Arrangement zurecht finden, sondern auch, damit die grundlegenden Song-Eigenschaften wie zum Beispiel das Tempo und die Songstruktur klar sind. Wenn jeder den ersten guten Studiokaffee genossen hat und die Mikrofone nach dem Soundcheck an der optimalen Aufnahmeposition stehen geht es los. 6 Lieder in 2 Tagen, keine schlechte Quote. Aufgenommen wurden Schlagzeug, Bass und E-Gitarre. Für die Akustische Gitarre war ein weiterer Studiotermin geplant, wie auch für den Flügel. So konnte zunächst das Rhythmische und Harmonische Grundgerüst eingespielt werden, um dann später die Soli oder verzierende Melodien auszuarbeiten.

Für jedes Lied wurden passende Soundeinstellungen gesucht, so waren z.B. die Trommeln des Schlagzeugs irgendwann komplett mit Küchentüchern bedeckt. Vor dem Gitarren-Amp wurden verschiedene Mikrofone aufgestellt um eine Auswahl an Klängen zu erhalten, die man später mischen würde. Für den Bass wurden zu jedem Lied passende Spielarten gesucht, um z.B ein Solo im „Don´t Worry Blues“ hervorzuheben. Zur Arbeit gehörten auch viele Hör-Minuten, um zu checken, ob alles sitzt, ob noch am Sound was verändert werden kann, oder ob man noch mehr Ausdruck beim Spielen erreichen kann. Neben diesen wichtigen Vorgängen war aber vor allem eines am Start: Spaß! 

Einen kleinen Eindruck von diesem ersten Aufnahmetermin geben die Fotos.


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